Missionsarbeit der Pfarrei St. MarienÜberblick:
Die kath. Pfarrei St. Marien Nürnberg unterstützt ein Krankenhaus in Thika/Kenia und die Dominikanerin Sr. Luise Radlmeier in ihrem Aidswaisen- und Flüchtlingskinderprogramm. Das Hospital wird ebenfalls von Missionsdominikanerinnen geleitet. 1992 von Gerda Köglmeier als Privatprojekt gegründet, übernahm nach deren Tod 1999 die kath. Pfarrei St. Marien/Nürnberg dieses Hilfsprogramm. Im Auftrag der Pfarrei leiten Dr. Paul Festl und Horst Köglmeier dieses Programm ehrenamtlich.
Die erste Klinikbau besteht aus einer Ambulanz, Rö-Abteilung, Zahnstation, Leichenhaus und einem 40 Betten Bau. Eine spezielle Kinderabteilung mit 38 Betten, Entbindungssaal und OP, um die Kinder und schwangeren Frauen von den infektiösen Patienten besser zu trennen, wurde 2001 eröffnet. Dieser Bau wurde von "Sternstunden" finanziert . Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) spendete die Inneneinrichtung und einen Notstromgenerator, da die staatliche Elektrizitätsversorgung oft ausfällt. Ebenfalls konnte mit Unterstützung der deutschen Botschaft in Nairobi ein eigener Brunnen 2003 in Betrieb genommen werden. Im März 2005 konnte ein Blutlabor, so wie ein eigenes Gebäude für die Ärzte eingeweiht werden, um für Notfälle gerüstet zu sein. Lions District FON 111 hat die Finanzierung übernommen. In dieser Klinik werden Flüchtlinge und mittellose Kenianer kostenlos behandelt. Zwei einheimische Ärzte kümmern sich mit zahlreichen Krankenschwestern um das Wohl der Patienten. Viele Menschen leben in dieser Gegend unter dem Existenzminimum und leider kommt es immer wieder vor, dass jemand verhungert. Hinzu kommt die große Aidsrate mit ca. 35%.
Und dies ist auch gleichzeitig der Übergang zu Sr. Luise. An ihrem Wohnort in Juja, kümmert sich Sr. Luise um weit über 1000 Waisenkinder und um Großmütter, die sich um die Aidswaisen kümmern. Die Zahl der Waisen steigt täglich. Immer wieder bringt die Polizei Findelkinder, die zunächst im St. Mulumba Hospital oder im 2005 eröffneten Dispensarium - ebenfalls vom HDZ gespendet -gepflegt werden. Anschließend kümmert sich Sr. Luise um die Kinder. Im August 2005 ist ein Waisenhais mit Kindergarten für ca. 200 Kinder in Juja eingeweiht worden. Auch hier konnte "Sternstunden" von der Notwendigkeit überzeugt werden und finanziert den Bau. Im Januar 2006 konnte eine Schule für 200 Kinder mit Mittagsbetreuung eröffnet werden. Die Finanzierung erfolgte ebenfalls vom HDZ.
Die Pfarrei unterstützt Sr. Luise finanziell. So bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, Unterkunft und die für die Zukunft notwendige Schul- und Berufsausbildung. Zusätzlich unterstützen wir Sr. Luise noch bei der Finanzierung für die Ausbildung von Ex-Kindersoldaten.
Unser Spendenaufkommen dient ausschließlich zur Versorgung der Kinder von Sr. Luise und den Kranken im Hospital. Die Gebäude könnten von uns nicht finanziert werden.
Wir garantieren, dass 100% der Spenden den Hilfsbedürftigen in Kenia zu Gute kommen. Viele freiwillige Helfer, wie z. B. die beiden Siemensmitarbeiter Manfred Wichert und Dr. Peter Zwanziger, so wie Ing. Günther Peter kümmern sich z. B. um die Installation und Instandsetzung medizinischer Geräte oder Wartung der Solaranlagen. Die Flüge nach Kenia zahlen alle Helfer selbst. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich !
Spendenkonto: Kath. Kirchenstiftung St. Marien Nbg.
Sparkasse Nürnberg
Konto: 1178010 BLZ: 76050101
Verwendung: Mission Thika